ChannelCARDS-Workshop beim Stämpfli mediaSolution3-Day in Bregenz

Multichannel Management war Thema des mediaSolution3-Day 2016 der Stämpfli GmbH. Keine Vertriebsveranstaltung, sondern eine Wissensplattform erwartete die 45 Teilnehmer aus produzierender Industrie und Großhandel. Vorträge über effiziente Produktkommunikation, PIM-Lösungen und Software-Updates gehörten ebenso zum Programm, wie der Blick auf den Kunden, die Kanalvielfalt und die Touchpointpflege des eigenen Unternehmens. Multichannel in seiner ganzen Bandbreite sorgte bei den Anwesenden für einige Aha-Momente.

Für den interaktiven Teil der Veranstaltung war foryouandyourcustomers zuständig. Für den Großteil der Teilnehmer war es der erste Berührungspunkt mit den ChannelCARDS. »Spielend leicht in der Anwendung und mit überraschenden Ergebnissen für ihr Business«, hatte das Geschäftsführer-Duo von foryouandyourcustomers, Claus Stachl und Christian Fischl, die Methode angekündigt.

Die erste Workshop-Etappe mit dem Bergseil gemeistert

Überraschend unkonventionell war der Ablauf. Ein Dreieck aus einem Seil gebildet, wurde zum Ausgangspunkt des Workshops. Jeder Teilnehmer bekam eine Kanalkarte – übernahm die Rolle dieses Kanals. Ob als Onlineshop, Produkt, Self-Service Terminal oder Warensortiment etc. Dann galt es sich selbst den ständig wieder wechselnden Bereichen der Dreiecksseiten zuzuordnen, die Kanäle aus verschiedenen Dimension zu betrachten: Ist für meinen Kanal ein PIM notwendig? Benötige ich Kundendaten? Koste ich viel Geld? Werde ich vom Hersteller oder dem Händler gepflegt? Werde ich offline oder online verwendet? Ein Warm-up, das bereits die Vielzahl existierender Kanäle, deren Stellenwert für Unternehmen wie Kunden verdeutlichte.

„Das Arbeiten mit den ChannelCARDS hat bei vielen von uns das Schubladendenken aufgebrochen.“
Nico Schörgendorfer, Werbeleiter der PBS Holding AG

Erika Winteler-Walser und Ruedi Schmid von der Bossard AG beurteiltenden ChannelCARDS-Workshop schon nach kurzer Zeit: »Spannend und motivierend, sich auf diese Weise wieder einmal bewusst zu werden, auf welchen Ebenen und wie man als Unternehmen beim Kunden wirkt, zu sehen, wo und wie unsere Daten eingesetzt und benötigt werden.«

»Ich habe Kanäle entdeckt, an die ich nie im Leben gedacht hätte«, sagte Jochen Platzgummer, Unifix SWG. »Darüber hinaus haben mir die einzelnen Anwendungen des Kartensets, die interne Verantwortlichkeitsproblematik und die Herausforderung bei der Pflege der Kanäle im Kundensinn verdeutlicht.«

In kleinen Gruppen machten sich die Teilnehmer daran, Kanalkarten nach Relevanz für das eigene Unternehmen einzuordnen, zu filtern, auf welche Daten welche Kanäle zugreifen, eine gelungene Customer Journey mit dem eigenen Kunden zu kreieren. Eineinhalb Stunden Workshop mit einem leicht verständlich und einfach anzuwendendem Tool, das den Teilnehmern Übersicht und neue Impulse für die eigene Arbeit bot.

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In Gruppen die ChannelCARDS in ihrer Anwendungsvielfalt kennenlernen.

»Es fördert die Kreativität und schärft das Bewusstsein für die einzelnen Abläufe, die es benötigt, Informationen erfolgreich vom Produkt bis zum Endkunden zu liefern«, fasste Mike Metelko seine Workshoperfahrungen zusammen. »Interessant und nützlich nicht nur für die IT, sondern quer durch alle Abteilungen eines Unternehmens.« Dem schloss sich sein Kollege, Andreas Weilguny, von der Wolford AG an: »Die Channelcards regen eine übergreifende Denkweise an, weil sie mich dazu zwingen, die Herausforderungen auch aus der Verkaufsperspektive zu betrachten. Also wir haben heute Erkentnisse gesammelt, die wir intern definitiv teilen werden.«